Klopferkennung

Audiovisuelle Klopferkennung

Wie wir alle wissen, neigen die meisten getunten Motoren zum Klopfen. Die Notwendigkeit den Zündzeitpunkt zu optimieren führt dazu, dass während der Einstellarbeiten das unkontrollierte Entzünden des Kraftstoff-Luft-Gemisches überprüft werden muss, um schwerwiegende Beschädigungen am Motor zu vermeiden.

Die meisten Tuner verwenden mittlerweile sogenannte Tunertools um die Klopfsensorik an den original Steuergeräten zu prüfen oder um die Klopfsensoren an den frei programmierbaren Steuergeräten zu kalibrieren.

Audiovisuelle Klopferkennungssysteme verwenden den herkömmlichen Klopfsensor, der mit dem Motorblock verschraubt ist. Der Ausgang wird über einen digitalen Signalprozessor verarbeitet und aufbereitet. Das so aufbereitete, nun gut hörbare, Hochgeschwindigkeitsklopfen lässt sich am besten über gekapselte Kopfhörer warnehmen.

Es gibt viele professionelle Tuner in der Branche, die glauben, dass eine Klopferkennung unnötig ist, da man auf dem Leistungsprüfstand einen Drehmomentabfall am Anfang des Klopfens feststellen kann. Dies stimmt zwar so, aber der Motor fängt in der Regel erst an ein oder zwei Zylindern an zu klingeln und ein Drehmomentabfall ist dann noch nicht oder nur schwer erkennbar. Oftmals ist es auch dann schon zu spät und es sind bereits Beschädigungen am Motor aufgetreten.

Summa summarum: Eine zuverlässige Überprüfung der Klopfsensorik ist für den jeden Tuner unvermeidbar. Egal ob Original oder Aftermarket ECU. Es erspart viel Zeit und teure, meist nur schwer reparable Schäden an den doch so liebevoll, aber teuer hochgezüchteten Motoren.

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